Ein visuellen Plastikmüll-Tagebuch

Wir haben keine Lust mehr nach dem Einkauf im Supermarkt mehr Müll als Lebensmittel in der Tasche zu haben. Wir haben keine Lust mehr, dass Plastikbestandteile und Weichmacher von Verpackungen und Küchengeräten aus Plastik in unsere Nahrung übergehen und am Ende in unserem Körper und dem unserer Liebsten landen. Ohne zu wissen, wie uns das langfristig beeinträchtigen wird. Wir haben kein Lust mehr durch unseren Plastikkonsum die Klimakrise und die Verschmutzung der Erde zu unterstützen. 

Deswegen haben mein Mann und ich im Sommer 2019 Plastik den Kampf angesagt. 

Wir haben einen Schritt vor den anderen gesetzt, langsam unsere Gewohnheiten umgestellt. Uns immer wieder gefreut, wenn wir ein neues Produkt ohne Verpackung gefunden haben. Und ja, wir waren häufig auch frustriert, wenn etwas nicht so geklappt hat, wie wir es wollten. Wir haben mir unseren Freunden, unserer Familie und z.B. dem Bauern unser Biokiste gesprochen und erklärt, dass wir möglichst wenig Müll produzieren möchten. Und langsam, ganz langsam haben wir es geschafft unseren Plastikmüll zu reduzieren.

Der absolute Gamechanger war das Mülltagebuch, in dem wir seit November 2019 alle anfallenden Plastikverpackungen notieren. So erhalten wir eine Übersicht, was bei uns wie viel Müll produziert. So können wir entscheiden, welchen Müllbereich wir als nächstes angehen wollen. Es hilft immens alles aufzuschreiben, weil man sich plötzlich der Masse bewusst wird. Noch mehr hilft es, sich den Plastikmüll direkt vor die Augen zu führen. So können kleine Zusätze wie 5x nämlich große Mengen Müll bedeuten und lange Stichpunkte wie „Vollrohrzucker“ wenig Material sein.

Plastiktagebuch Maria Panzer
Woche 1
Plastiktagebuch 2020
Woche 2
Plastiktagebuch fuehren
Woche 3
Woche 4
Plastikmüll Tagebuch Anleitung
Plastik Müll Tagebuch März 2020 Markierungen
Mülltagebuch Plastik mit Erläuterungen